Auch in diesem Jahr fand die Waldbegehung wieder unter der fachkundigen Leitung von unserem Revierförster Helmut Michel statt.
Vom Treffpunkt am Gemeindehaus machte sich eine erfreulich große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen die Revierpächter, der Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft und Mitglieder des Gemeinderates, nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister, auf den Weg in Richtung Scheidbach.
An der ersten Station, „Auf der Womrather Höhe“, erläutert Förster Michel den Vorschlag von André Philippi, anlässlich der Versammlung der Jagdgenossenschaft, auf den gemeindeeigenen Streifen rechts bzw. links zum Wegeverlauf Heckenstreifen anzulegen. Eine Heckenreihe bietet neben Windschutz Niederwild und Vögeln Unterschlupf und Nistplätze. Der Vorschlag fand nicht nur bei den Ratsmitgliedern Zuspruch. Bürgermeister Bender-Prass wird den Vorschlag in der nächsten Ratssitzung unterbreiten, damit rechtzeitig zum geplanten Pflanztermin im Herbst die Pflanzen bei den Baumschulen bestellt werden können.
Die Route führte dann weiter zur „Alten Müllkippe“. Dort hatten die Forstarbeiter die in die Jahre gekommenen Eschen gefällt. Am Stammholz der gefällten Bäume war der Fäulnisbefall gut zu erkennen, der die Standfestigkeit der Bäume stark gefährdet hatte.
Auf dem Weg am Scheidbach vorbei erläuterte Helmut Michel die Stilllegungsfläche, die sich links vom Weg auf der Hangseite befindet. Hier hat sich die Gemeinde im Rahmen des Förderprogramms des Bundes „Klima angepasstes Waldmanagement“ verpflichtet, diesen Teil des Waldes, der überwiegend mit Eichen bewachsen ist, auf einer Fläche von 10 ha über einen Zeitraum von 10 Jahren nicht zu bewirtschaften.
Einen weiteren Stopp legte die Truppe dann am Gatter direkt am Scheidbach ein und konnten sich dort von der erfolgreichen Aufforstung überzeugen, die zusammen mit der Rhein-Hunsrück-Entsorgung als Ausgleichsfläche angelegt worden war. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen wird man den erfolgreichen Bestand an Roteichen gut erkennen, wenn die Blätter ausgetrieben sind.
Nach diesem Halt ging es zurück zum Ausgangspunkt, wo „Grillmeister“ Achim Zang die Wanderer mit Bratwurst und einem kühlen Getränk am Sportlerheim empfing.
Bürgermeister Bender-Prass bedankte sich bei Revierförster Helmut Michel für die interessante Führung, den Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse und den Revierpächtern für die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Interesse an unserem Wald.

























