Alarm: 15:12 Uhr
Lage: Schreinerei Christ, Kirchberger Straße 37a, Dickenschied,
Gebäudebrand mit Menschenrettung
Das war die Ausgangslage der Übung. Gott sei Dank keine Realität!
Vor diesem vorgegebenen Szenario übte die Feuerwehr Dickenschied gemeinsam mit dem Löschzug Gemünden und den Ortsfeuerwehren Gehlweiler und Woppenroth den Ernstfall in der Betriebsstätte der Fa. Christ GmbH & Co.KG.
Markus Christ und der örtlichen Feuerwehr war es wichtig, dass die Wehrleute einmal die Räume der Betriebsstätte nicht nur von den Plänen her kennen, sondern auch einmal real erkunden. In einem Notfall ist es für die Helfer wichtig die Örtlichkeiten zu kennen und nicht erst dann, die Lage nach den Plänen, die der Feuerwehr zwar voliegen, zu beurteilen und einen Einsätz zu leiten.
Verschiedene Trupps der Wehren aus Gemünden und Dickenschied gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude, um vier vermisste Personen zu retten. Gleichzeitig bauten die Wehren aus Gemünden und Dickenschied in den Werksatt- und Bürozugängen den Löscheinsatz auf. Die Feuerwehren aus Gehlweiler und Woppenroth stellten die Wasserversorgung zur Einsatzstelle sicher und bauten einen Aussenangriff von der Talstraße her auf.
Die Übung dauerte ca. 1 1/2 Stunden und man konnte danach den Wehrleuten, die mit schwerem Atemschutz gearbeitet hatten, die körperlichen Anstrengungen ansehen, die ein solcher Einsatz mit sich bringt. Respekt vor einer solchen – im Ernstfall – auch lebensgefährlichen Arbeit.
In der anschließenden Nachbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass solche Übungen wichtig und von wesentlicher Bedeutung sind, um in einem Ernstfall optimal und koordiniert zusammen zu arbeiten.
Nach der Übung wurden die Wehrleute von der Fa. Christ noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Ein Dankeschön an alle Beteiligten Wehren und die Fa. Christ.



































