Die diesjährige Waldbegehung fand wie immer unter fachkundiger Leitung unseres Revierförsters, Helmut Michel, statt. Neben interessierten Bürgern nahm auch, wie jedes Jahr, unsere Jägerschaft an der Begehung teil. Der Austausch der Gemeinde mit den Jagdpächtern ist beiden Partnern sehr wichtig und findet nicht nur anlässlich der jährlichen Waldbegehung statt.
In diesem Jahr stand neben der Begutachtung der Waldwege am Hochwald unter anderem auch die Jungbestandspflege und Naturverjüngung der Douglasien in diesem Bereich auf dem Programm. 2010 hatte der Orkan „Xynthia“ hier massive Spuren hinterlassen. Die Naturverjüngung hat im Wesentlichen die Lücken geschlossen. Dank der guten Zusammenarbeit mit unseren Jägern ist nicht nur hier der Wildverbiss sehr gering.
Förster Michel sprach auch die Rahmenbedingungen der Stilllegungsflächen in Abt. 2b an. Dieser Bereich des Waldes, so die strengen Fördervoraussetzungen, muss sich selbst überlassen bleiben. Der Bereich darf weder bewirtschaftet werden (kein Brennholzeinschlag), noch dürfen abgestorbene Bäume entfernt oder Sichtfenster an den Hochsitzen zur besseren Bejagung eingestellt werden. Die Jagdpächter unterstützen das Projekt von Anbeginn.
Zum Schluss wurden noch die Biotope im Bereich des Hochwaldes besucht, die von der Naturschutzbehörde gefördert wurden.
Nach Ende des Rundganges waren die Teilnehmer noch zu einer Pizza und einem Umtrunk im Vereinsheim des VfR eingeladen.















